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Funkuhren und Ihr Funk-Empfang

Funkgesteuerte Uhren haben seit deren Einführung eine weite Verbreitung gefunden. Die Synchronisation der Zeit auf eine sehr hohe Lauf-Genauigkeit und die automatische Umstellung der Winter/Sommerzeit sind ein grosser und nützlicher Komfort.

Heute 2010 werden weltweit 5 Sender kommerziell genutzt:

  1. Das Signal DCF in Deutschland (Frankfurt)
  2. Das Signal MSF in Grossbritanien (Rugby)
  3. Das Signal WWVB in den USA (Colorado)
  4. Aus Japan die Signale JJY40 (Ost / Fukushima)
  5. und JJY60 (West / Kyushu)

Jeder der Sender deckt dabei die Zeitzone der entsprechenden Region ab. Das Signal HBG in der Schweiz wurde leider eingestellt (den passenden Artikel finden Sie hier bei uns).

Die oben angegeben Sender sind LW Sender mit einer relativ hohen Reichweite (als Grössenordnung gilt z.B. beim DCFca. 1500km). Jedoch kennt jeder, der einen Radiosender auf LW empfangen will, die generelle Problematik von Störungen (Rauschen, „Knacken“ etc). Störungen treten vor allem durch folgende Einflüsse auf:

  • Elektrische Geräte oder Teile wie Transformatoren, Überlandleitungen, Funksender, Eisenbahnen, Fernseher, Computer, Haushaltapparate etc. sind typische Störquellen
  • Atmosphärische Einflüsse beeinträchtigen ebenfalls die Ausbreitung der Radiowellen.
  • Nachts sind grundsätzlich alle Störquellen weniger aktiv und somit ist die Chance eines Empfangs zwischen Mitternacht und 4:00 morgens am grössten
  • Die Positionierung des Empfängers (d.h. dessen Antenne) ist wichtig. In Gebäuden mit viel Beton, Metallteilen und elektrischen Apparaten treten fast immer Empfangsprobleme auf (z.B. Einkaufscenter und Ausstellungen sind selten Orte wo das Signal empfangen wird). Vor allem städtische Gebiete sind je dichter überbaut umso problematischer. Auch haben Funkuhren in der Regel sehr kleine Antennen.
  • Schwache Batterien der Uhren vermindern die Empfangsqualität.
  • Die Entfernung vom Sender und auch geografische Gegebenheiten (Berge etc). haben auf den Empfang einen grossen Einfluss. Randgebiete Europas (Süditalien, Nord-Skandinavien) sowie die Grösse des amerikanischen Kontinents führen dazu, dass es Regionen gibt, die theoretisch abgedeckt werden, aber faktisch nur sehr selten ein guter Empfang stattfindet.

Bei all diesen Punkten ist es erstaunlich, dass eine Funkuhr überhaupt die Zeit empfängt. Das wird erreicht durch optimale Abstimmungen der Antennen sowie einer Feineinstellung in der Fabrik auf die spezifizierten Signale.

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, wie der Volksmund sagt. Selbst Geräte die Ähnlichkeiten mit Irox-Geräten aufweisen, können zwar identisch sein, doch niemals gleich. Denn IROX lässt genau solche „Kleinigkeiten“ wie Antennen individuell gestallten um höchsten Ansprüchen zu genügen!

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